ÜBER SAELA WHIM


Durch "the whim of fate" - die Laune des Schicksals - kreuzten sich Sarahs und Gianlucas Weg in Dresden. Dabei stießen zwei Horizonte aufeinander, die einen neuen Ausblick in eine gemeinsame musikalische Welt boten. Das kontrastreiche Musikleben vereint sich nun in „Saela Whim“. Poppig, jazzig, weltmusikalisch eröffnet das Duo einen musikalischen Raum voll Schönheit und Einklang. Es berührt durch charaktervolle Melodien, schwungvolle Rhythmen und freudige Harmonie – auch im zwischenmenschlichen Sinne.

 

Während Gianluca durch die selbst-begleiteten Lieder seines Vaters zum Musikmachen inspiriert wurde, lernte Sarah den Musikeralltag bereits im frühesten Kindesalter durch die Berufstätigkeit ihrer Mutter kennen. Ihre musikalische Ausbildung begann deshalb bereits vor dem fünften Geburtstag – Geigespielen, singen und Musikhören gehörten zur alltäglichen Beschäftigung. 
Gianlucas erste Gitarrenstunden erhielt er ab seinem 11. Lebensjahr bei Thorsten Urban. Mit seiner
Schulwahl erweiterte sich unweigerlich sein musikalisches Ausbildungs-Feld: ab 2007 besuchte er die Landesschule Pforta in Sachsen-Anhalt, wo er neben Gitarren-, und Stimmbildungsunterricht auch verschiedene musikwissenschaftliche Fächer und Chor belegte. Besondere Prägung erfuhr er dabei durch den Gitarristen und Klangkünstler Falk Zenker. Sarah lernte ab ihrem 8. Lebensjahr Klavier und nahm einige Jahre später zusätzlich Gesangsunterricht. Mit den Jahren entwickelte sich ihr Interesse von der anfänglich klassischen Ausbildung immer stärker zum Jazz und Pop.
Viele Auftritte und Wettbewerbe stellten während ihres musikalischen Werdegangs Aufführungsmöglichkeiten dar, bei denen auch häufig Eigenkompositionen zum Tragen kamen. Zehn Jahre lang war Sarah Preisträgerin bei „Jugend musiziert“, einige Male beim „envia“ – und dem „Graun-Wettbewerb“ im Bereich Alte Musik.
Gianluca hingegen gewann unter anderem beim Band-Wettbewerb „Local Heroes“ mit seiner ehemaligen Pop- und Rockband „Showbag XXL“ den Publikumspreis im Bundesfinale 2012 und trat im April 2016 als Finalist des „European Guitar Awards“
in Dresden auf. Seither stand er mehrfach gemeinsam mit dem italienischen Liedermacher Pippo Pollina auf der Bühne und tourte im April 2019 mit den sizilianischen Sängerinnen Sorelle Prestigiacomo und Claudia Sala in Deutschland und der Schweiz.


 

 

Sarah und Gianluca haben durch die Vielschichtigkeit ihrer Unterrichte und Projekte unzählige Spieltechniken und Stilistiken zwischen Rennaissance und Moderner Musik kennengelernt, wobei sie auch mit unterschiedlichem Instrumentarium arbeiten. Während bei Sarah auch die Barockgeige einen großen Teil ihres Schaffens einnimmt, beschäftigte sich Gianluca von der E-Gitarre, über die akustische, bis hin zur klassischen Gitarre. Neben ihren Unterrichts- und Konzerttätigkeiten studierten die beiden passionierten Instrumental-Künstler zwischen 2012 und 2019 an der Dresdner Musikhochschule bei Prof. Wolfgang Hentrich (Violine), Inèz Schaefer und Natascha Roth (Gesang), außerdem Thomas Fellow, Stephan Bormann, Reentko Dirks, Nora Buschmann und Daniel Wirtz (Gitarre). Dort durften sie einen umfangreichen Feinschliff ihrer künstlerischen und pädagogischen Ausbildung genießen. Und obwohl die beiden Musiker ursprünglich aus so verschiedenen Klangwelten stammen, erwacht heute eine gemeinsame Musiksprache, die wunderliche Einfälle und Wonne musikalisch vereint - "Saela Whim". 

 

 

 

 

 

SARAH GRAEFE (GESANG / GEIGE)

 


Von Kindesbeinen an wurde Sarah Graefe mit der vielseitigen Sprache der Musik vertraut
gemacht - während ihre Mutter, Franziska Graefe, als Geigerin und Instrumentalpädagogin
das Musizieren als alltägliche Freude weitergab, lernte Sarah Graefe durch ihren Vater,
Christoph Graefe, die Kunst des Musikhörens kennen.
Ihre Bekanntschaft mit früher Renaissance- und Barockmusik, über Klassik und Romantik,
bis hin zu modernem Jazz, erlaubte Sarah Graefe eine facettenreiche Ausbildung am
Heinrich-Schütz-Konservatorium Dresden in den Fächern Violine und Klavier. Dabei nahm
sie zwischen 2004-2014 jährlich beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ in mehreren
Wertungskategorien (Solo- und Duo-Wertung, sowie Alte/Neue Musik) teil und wurde
mehrfach zum Bundeswettbewerb delegiert. Im Laufe der Jahre war vor allem das
Zusammenspiel mit Sarah Graefes Schwester Maria prägend - im Rahmen ihrer
gemeinsamen Ensembles gewannen sie 2013 und 2014 den 2. und 3. Preis beim enviaMWettbewerb
und erspielten beim Graun-Wettbewerb den 2. Preis mit dem Musizieren auf
historischem Instrumentarium.
Die intensive Beschäftigung mit Musik führte nahezu von selbst zu dem Entschluss, das
Hobby zum Beruf zu machen. So begann Sarah Graefe 2014 ihr Violinstudium mit
pädagogischer Vertiefung an der Hochschule Carl Maria von Weber in Dresden bei
Professor Wolfgang Hentrich. Neben der Geige entlockte sie ihrer Stimme neues Leben,
welche bereits in früheren Jahren durch klassischen Gesangunterricht grundlegend
ausgebildet worden war. Im Rahmen ihrer gesanglichen Ausbildung an der
Musikhochschule legte sich der Fokus, begleitet durch Inèz Schaefer und Natascha Roth,
mehr auf Jazz, Pop und Latin.

 




 


GIANLUCA CALIVÀ (GITARRE)


Aufgewachsen in Salzwedel, genoss er eine umfassend musikalische Ausbildung an der
Landesschule Pforta in Sachsen-Anhalt. Dort wurde sein Gitarrenspiel sowie
Kompositionsstil maßgeblich von dem Gitarristen und Klangkünstler Falk Zenker geprägt.
Gianluca Calivà beschäftigt sich mit diversen Musikgenres: Solistisch sowie in Ensembles
war er bereits live mit klassischer, folkloristischer, jazzbeeinflusster Musik und auch mit
Pop- und Metalbands auf der Bühne zu erleben. Seit 2009 tritt er regelmäßig als Gast in
Konzerten des italienischen Liedermachers Pippo Pollina auf. 2010 bewegten Gianluca
Calivà die Erfahrungen als Opener bei einem Gitarrenkonzert u.a. mit Thomas Fellow und
Stephan Bormann („Hands On Stings“) dazu, 2012 ein Studium an der Hochschule für
Musik in Dresden aufzunehmen. Dort wurde seine vielseitige Ausbildung bei den
renommierten Hochschuldozenten fortgeführt. Seit seinem dreizehnten Lebensjahr
komponiert und arrangiert der Gitarrist Stücke für die Besetzungen, in denen er wirkt. So
gewann er 2012 mit seiner ehemaligen Rock-Pop-Band „Showbag XXL“ den
Publikumspreis beim Bundesfinale des Local Heroes Wettbewerbs und war 2016 mit
eigenen Werken als Finalist beim 4. European Guitar Award in Dresden zu erleben. Im
September 2017 stand er erstmalig mit dem Orchester der Staatsoperette Dresden und

dem „Concierto Andaluz“ von Joaquín Rodrigo als einer von vier Solisten auf der Bühne.


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